Corona-Schnelltests und PCR Tests  

in Berlin und Brandenburg

Kostenloser Bürgertest - Schnelltest




Wir sind eine offizielle Teststelle für Corona-Schnelltests nach Coronavirus-Testverordnung (TestV).


Standorte

Sie finden uns an 2 Standorten in Berlin und Brandenburg:


1. Standort
U-Bhf Britz-Süd
Gutschmidtstraße 19
12359 Berlin


Öffnungszeiten:

Montag - Samstag: 07:30 - 18:00 Uhr


Es ist keine Terminvereinbarung erforderlich


2. Standort

Bahnhofstraße 16
15711 Königs Wusterhausen

Neben dem KW Eventcenter


Öffnungszeiten:

Montag - Freitag: 08:00 - 18:00 Uhr

Samstag - Sonntag: 09:00 - 18:00 Uhr


Es ist keine Terminvereinbarung erforderlich




Fragen und Antworten

Muss ich einen Termin für die kostenlose wöchentliche Testung vereinbaren?

Grundsätzlich ist keine Terminvereinbarung notwendig. Sie können unangemeldet zu unseren Öffnungszeiten vorbeikommen und sich testen lassen.


Erhalte ich eine Bescheinigung?

Ja, Sie erhalten selbstverständlich eine offizielle Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen Antigentests zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus.


Wie lange dauert es bis ich das Testergebnis erhalte?

Das Testergebnis liegt in der Regel innerhalb von 15 Minuten vor. (Ausnahme: PCR-Test)


Wie verhalte ich mich bei einem positiven Testausgang?

Das wichtigste bei einem positiven Testergebnis: Bleiben Sie ruhig. Eine SARS-CoV-2 Infektion verläuft sehr variabel. Nicht jeder Infizierte entwickelt das Vollbild von COVID-19. Die meisten Infizierten haben einen milden Verlauf und die Erkrankung heilt aus.

  

Nach §4b der Coronavirus-Testverordnung (TestV) vom 08.03.2021 hat eine Person mit einem positiven Antigen-Test einen Anspruch auf eine bestätigende Testung mittels eines Nukleinsäurenachweises (PCR-Test) des Coronavirus SARS-CoV-2. Es wird dringend empfohlen das Ergebnis durch diesen PCR-Test zu bestätigen. Nach einem positiven Nukleinsäurenachweis (PCR-Test) hat die getestete Person bei begründetem Verdacht auf das Vorliegen einer Virusvariante einen Anspruch auf eine varianten-spezifische PCR-Testung.


Erfolgt eine Meldung positiver Testergebnisse an das Gesundheitsamt?

Ja, sowohl ein positiver Antigentest, als auch ein postitiver PCR-Test sind nach § 15 Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Die Meldung muss unverzüglich (binnen 24 Stunden) erfolgen und wird von uns durchgeführt.


Kann ich mich anonym testen lassen?

Eine anonyme Testung ist aufgrund der gesetzlichen Meldepflicht nicht möglich.


Welche Personen erhalten auch weiterhin kostenlose Testangebote?

Folgende Personen haben auch nach dem Ende der allgemeinen Bürgertestung am 11. Oktober 2021 die Möglichkeit sich mindestens einmal die Woche kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen:

  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung noch keine zwölf Jahre alt sind oder erst in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf Jahre alt geworden sind.
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können. Das gilt insbesondere bei einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel, da die Ständige Impfkommission für diesen Zeitraum bislang keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat. Die kostenlose Testmöglichkeit besteht auch dann, wenn wegen einer medizinischen Kontraindikation eine Impfung in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht möglich war.
  • Für vormals Schwangere bzw. Stillende erfolgte eine generelle Impfempfehlung durch die STIKO erst am 17. September 2021. Bis zu dieser Empfehlung bestand eine medizinische Kontraindikation im Sinne des neuen § 4a Nummer 2 der CoronaTestV. Die in dieser Vorschrift verankerte Übergangsfrist von 3 Monaten beginnt damit erst am 18. September 2021 zu laufen. Folglich haben vormals Schwangere bzw. Stillende bis einschließlich zum 17. Dezember 2021 einen Anspruch auf kostenlose Testung nach § 4a Nummer 2 TestV. Die Anspruchsberechtigung kann in diesem Fall durch den Mutterpass belegt werden, aus dem die vorangegangene Schwangerschaft hervorgeht.
  • Personen, die sich wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 selbst in Absonderung begeben mussten, können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.
  • Bis zum 31. Dezember 2021 können sich alle, die zum Zeitpunkt der Testung noch minderjährig sind, kostenlos testen lassen. Das Gleiche gilt auch für Schwangere. Zwar besteht für diese Personen seit August bzw. September 2021 eine generelle Impfempfehlung der ständigen Impfkommission. Um diesen Personen ausreichend Zeit zu gewähren, sich über die bestehenden Impfangebote zu informieren und einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben sie bis Ende des Jahres weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Testung.
  • Auch Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden, können sich bis zum 31. Dezember 2021 kostenlos per Schnelltest testen lassen.
  • Außerdem können Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben, sich kostenlos mittels Schnelltest testen lassen.


Welche Nachweise haben die zu testenden Personen ab dem 11. Oktober 2021 zu erbringen?

Wer nach dem Ende der allgemeinen Bürgertestung am 11. Oktober eine kostenlose Testung nach § 4a TestV in Anspruch nehmen möchte, muss zunächst gegenüber der testenden Stelle zum Nachweis der Identität einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Außerdem muss die zu testende Person belegen können, dass sie aus einem der in § 4a TestV genannten Gründe anspruchsberechtigt ist.

Ein ggf. erforderlicher Altersnachweis ergibt sich regelmäßig aus dem Identitätsnachweis des Kindes.

Wer aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann, muss bei Inanspruchnahme der Testung ein entsprechendes Zeugnis vorlegen. Aus dem Zeugnis muss die Überzeugung der ausstellenden ärztlichen Person oder der ausstellenden Stelle hervorgehen, dass eine medizinische Kontraindikation gegen eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 besteht. Außerdem muss der Name, die Anschrift und das Geburtsdatum der getesteten Person sowie die Identität der Person oder Stelle, die das ärztliche Zeugnis ausgestellt hat, enthalten sein. Die Angabe einer Diagnose ist nicht erforderlich. Der Mutterpass kann als ärztliches Zeugnis zum Nachweis einer Schwangerschaft verwendet werden.

Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist, können ihre Anspruchsberechtigung durch die Vorlage ihrer Studienbescheinigung und ihres Impfausweises nachweisen.

Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen entsprechenden Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen.


Welche Personen erhalten in jedem Fall einen kostenlosen PCR-Test? 

Fällt ein Schnelltest positiv aus, kann die getestete Person einen kostenlosen PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses machen. Das gilt auch nach einem positiven Selbsttest. Von dieser Möglichkeit sollte unbedingt Gebrauch gemacht werden. Vorsichtshalber sollte man sich zu Hause in Isolierung begeben, bis das Ergebnis vorliegt.


Welche Personen können grundsätzlich auch einen kostenlosen PCR-Test erhalten?

Darüber hinaus haben folgende asymptomatische Personen nach der Coronavirus-Testverordnung grundsätzlich Anspruch auf eine kostenlose Testung. Diese Testung kann auch durch eine Diagnostik mittels Nukleinsäurenachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, also zum Beispiel eine PCR-Testung, erfolgen. Ein strikter Anspruch auf eine PCR-Testung besteht jedoch nicht, da auch eine Diagnostik durch Antigen-Tests möglich ist.

  • Kontaktpersonen von Menschen, bei denen durch einen Arzt oder den öffentlichen Gesundheitsdienst eine Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt wurde. Kontaktpersonen sind zum Beispiel Mitglieder desselben Haushalts, Personen mit engem räumlichen Kontakt zu einer infizierten Person oder Personen, die über die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben.
  • Wenn in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder einer vergleichbaren Einrichtung außerhalb der regulären Krankenversorgung eine mit SARS-CoV-2infizierte Person festgestellt wurde, Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in den betroffenen Bereichen der Einrichtung aufgehalten haben.
    Dies gilt z.B. für Einrichtungen, wie:
        - Schulen, Kindertagesstätten
        - Asylbewerberheime, Erstaufnahmeeinrichtungen, Notunterkünfte
        - Krankenhäuser
        - Rehabilitationseinrichtungen
        - stationären Pflegeeinrichtungen
        - Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
        - Einrichtungen für ambulante Operationen
        - Dialysezentren
        - ambulante Pflege
        - ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
        - Tageskliniken
        - ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung
        - Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Praxen anderer medizinischer Heilberufe nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 9 IfSG
  • Personen, die in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder in einem vergleichbar vulnerablen Bereich behandelt oder untergebracht werden sollen, und es die jeweilige Einrichtung oder der öffentliche Gesundheitsdienst verlangen.
    Das gilt für folgende Einrichtungen oder Unternehmen:
        - Krankenhäuser
        - Rehabilitationseinrichtungen
        - Stationären Pflegeeinrichtungen
        - Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
        - Einrichtungen für ambulante Operationen
        - Dialysezentren
        - ambulante Pflege
        - ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
        - ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung
        - Tageskliniken
        - Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation gemäß § 51 Absatz 1 SGB IX
        - stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
        - Obdachlosenunterkünfte
        - Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern


Was ist der Unterschied zwischen PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests?

PCR-Tests sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal – die Auswertung durch Labore.

Antigen-Schnelltests: Haben ihren Namen, weil das Ergebnis schnell vorliegt. Sie können nur durch geschultes Personal durchgeführt werden – dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Test aber direkt vor Ort.


Genauigkeit


SARS-CoV-2-Antigentests


Corona-Antigentests liefern innerhalb von 15 bis 30 Minuten ein Testergebnis zur Infektiosität bezüglich SARS-CoV-2. Die uns von verwendeten Tests sind durch das RKI und bFARm zertifiziert. Ist der Schnelltest negativ, ist eine Infektiosität auszuschließen. Ein positiver Antigen-Test stellt einen begründeten Verdacht für eine Infektion mit SARS-CoV-2 dar, weshalb eine anschließenden Überprüfung mittels PCR-Test nötig ist. Auch diese können wir direkt vor Ort im Anschluss an Ihren Corona-Schnelltest durchführen.


Genauigkeit


Die Sensitivität eines Tests gibt an, wie sicher der Test eine Infektion auch wirklich erkennt. Die Spezifität gibt an, wie sicher der Test eine gesunde Person als gesund erkennt.